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Tagesfahrt zur Gedenkstätte Mittelbau Dora

Am 18. März 2015 unternahm der gesamte 9. Jahrgang eine Tagesfahrt ins Konzentrationslager Mittelbau Dora. In vielen Stunden wurde die Tagesfahrt zur KZ-Gedenkstätte Mittelbau Dora vor- und nachbereitet. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern das dunkle Kapitel deutscher Geschichte verständlich zu machen, an historischem Schauplatz in die Wirklichkeit des Nationalsozialismus einzutauchen und zu erkennen, dass es in grausamen Zeiten Menschen wie Oskar Schindler geben muss.

Gut zu wissen:
Mittelbau Dora war kein Vernichtungslager sondern diente als Arbeitslager. Am 13. April 1945 wurde das Lager von den Alliierten befreit.
Diese Tagesfahrt ist physisch und psychisch sehr belastend. Es sind weite Strecken über unebene Wege, durch Stollen, über Treppen zurückzulegen; das Anschauungsmaterial, die Erzählungen und die Gedenkstätten an sich übersteigen jede Vorstellungskraft an menschlicher Grausamkeit.

Fazit: Alle waren überaus beeindruckt und still im Bus. Es muss nicht immer Bergen-Belsen sein: Mittelbau Dora ist als außerschulischer Lernort sehr zu empfehlen.

  • Das linke Bild zeigt, wo die Asche aus dem Krematorium verstreut wurde. Das rechte Bild zeigt, wie uns unter Tage am Modell der Aufbau und die Nutzung des Stollensystems erklärt wurde.