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Workshop „Programmieren lernen“ am Institut für Informatik-Didaktik der Universität Hildesheim

„Das ist extrem schwer, aber richtig cool!“, so Jamien, ein Schüler unseres 5. Jahrgangs. Die Köpfe der 5.-Klässler rauchen, denn sie tauchen gerade in die Welt des Programmierens ein. Unter der Leitung von Frau Dr. Spieler, der Leiterin des Informatik-Didaktik-Instituts der Universität Hildesheim, lernen einige interessierte Schüler unseres 5. Jahrgangs, wie man Spiele und einfach Anwendungen programmiert. Angehende Informatik-Lehrerinnen und Lehrer coachen die Kinder und betreuen die verschiedenen Stationen. Mit der App „Pocket-Code“, an dessen Entwicklung Frau Dr. Spieler maßgeblich beteiligt war, programmieren die Schüler mit einer blockbasierten Sprache. Der kindgerechte Aufbau der App und die Tatsache,  dass direkt am Smartphone programmiert werden kann, sorgen für eine hohe Motivation und schnelle Erfolge. Weiterhin programmieren die Schüler kleine Controller und kreieren LED-Schriftzüge über die Software MikroBit. Besonders spannend ist auch das Programmieren von kleinen Robotern, die dann eine vorher aufgemalte Strecke abfahren müssen. Mit etwas Übung und der Hilfe der sehr sachkundigen und geduldigen Studentinnen und Studenten entstehen erstaunliche Ergebnisse. Auch das ein oder andere Technik-Talent kommt bei diesem Workshop zum Vorschein. Unsere 5.-Klässler sind absolut begeistert und wünschen sich eine baldige Fortsetzung des Workshops. Das Wissen, dass die Schüler erworben haben, kann in Kürze auch direkt an unserer Schule wieder Awendung finden, denn uns stehen nun mehrerer Lego-Mindstorm-Roboter zur Verfügung, die nur darauf warten zum Leben erweckt zur werden! Am Arbeitsmarkt wird diese Fähigkeit immer wichtiger, sodass wir eine Förderung in diesem Bereich als unumgänglich erachten. Von diesem Workshop nehmen wir mit: Programmieren ist so einfach wie Kochen – logisch, eigentlich gar nicht so schwer, und im Team am schönsten!

(Verfasser und Bilder: A. Peche)